Hortensienträume

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Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Dienstag, 17. April 2018

Vogelvilla mit Charme


Derzeit mag man den Garten gar nicht mehr verlassen, oder? Der Kirschbaum und die Felsenbirne stehen in voller Blüte, alles ist grün und saftig und die Vögel zwitschern und turteln wie verrückt durch den Garten. Wir haben bereits einige Vogelhäuser für unsere gefiederten Gäste bei uns installiert, die auch jedes Jahr wieder begeistert angenommen werden. Zu schön, die fleißigen Eltern beim Nestbau und später beim Versorgen des Nachwuchses zu beobachten. Da ich seit zwei Jahren zur Ganzjahresfütterung übergegangen bin, können sich die strapazierten Eltern zwischendurch immer wieder an Sonnenblumenkernen, Nüssen und getrockneten Mehlwürmern stärken, um dann wieder topfit für ihre Kleinen auf Insektenjagd zu gehen...


Dieses Jahr haben wir noch einen Neuzugang auf dem Immobilienmarkt bekommen, den ich Euch nicht vorenthalten wollte. Leider ist das Vogelhaus zwischenzeitlich bei dem Anbieter ausverkauft - kein Wunder, so hübsch wie die kleine Vogelvilla ist!



Dieser dekorative Nistkasten soll in seiner Form und Bauart an traditionelle Taubenhäuser erinnern. Bislang wird der Nistkasten allerdings eher argwöhnisch betrachtet *lach*. Mal schauen, wann es den ersten Einzug in diese Luxusvilla geben wird.... 


Sonntag, 15. April 2018

Spaziergang durch den Frühlingsgarten


Ist es nicht der Wahnsinn, was einige Tage Sonne und höhere Temperaturen im Garten auslösen?
Alles scheint nahezu zu explodieren - der Kugelahorn hatte letzte Woche noch kein einziges Blatt und nun steht er schon in vollem Grün!





Auch die Tulpen sehen wunderschön aus - leider haben einige von ihnen doch ein bisschen unter den späten Nachtfrösten gelitten und so sind ihre Blätter ein wenig unansehnlich - was natürlich den wunderhübschen Blüten keinen Abbruch tut.


Auf die Fliederblüte freue ich mich auch schon sehr! Unser großer Fliederbaum ist so von Blütenknospen übersät, dass es eine wahre Freude ist. Vielleicht kann ich mich ja in diesem Jahr mal dazu durchringen und einige Blüten für die Vase schneiden *lach*.




Erstaunlich ist auch, wie die Natur selbst immer wieder die Zügel selbst in die Hand nimmt und an den unterschiedlichsten Stellen für Überraschungen sorgt. Während meine Veilchen in diesem Jahr deutlich dezimiert sind (ich denke auch da ist der Frost nicht ganz unschuldig *seufz*), hat sich am Fuße meines Dekozaunes ein einzelnes kleines Pflänzchen hingehockt, um mich zu erfreuen....



Über die Jahre habe ich immer wieder (und reichlich *lach*) abgeblühte Primeln aus dem Haus in den Garten gepflanzt. All die Jahre hatte ich damit überhaupt keinen Erfolg, bis ich vor ca. vier Jahren einige gefüllte Primelchen ausgepflanzt habe. Diese kommen erstaunlicherweise wie verrückt jedes Jahr wieder und überraschen mit einer unglaublichen Blütenfülle. Man muss halt nur genug Ausdauer zeigen ...


In diesem Jahr habe ich auch wieder meiner Hornveilchenliebe gefrönt. Ich finde ihre kleinen hübschen Gesichter einfach zu schön. Außerdem bieten sie im Beet über viele Wochen einen fröhlichen Anblick. Dieses Mal habe ich auch zu einigen großblütigen Stiefmütterchen gegriffen, die mir in den vergangenen Jahren ein wenig zu "altbacken" erschienen. Und was soll ich sagen? Ich bin ganz verliebt in die herrlichen Farbverläufe. Ach ja, man wird wohl doch etwas "altersmilde" *lach*.



Nun wünsche ich Euch noch einen herrlichen Restsonntag! Wir werden den Nachmittag auf der Terrasse im Sonnenschein verbringen und uns ein leckeres Eis gönnen!

Dienstag, 10. April 2018

Es geht schon wieder los - die ersten Zünslerraupen sind da - was kann man tun?


Kaum hat man sich ein wenig an die Sonne, die Gartenarbeit und die blühende Pracht gewöhnt, schon gibt es auch bei den Buchsbaumzünslern die ersten begeisterten Nachwuchsraupen! Als hätten sie nichts Besseres zu tun, als uns um den Verstand zu bringen!

Dieses Foto (siehe unten) bekam ich heute von einer lieben Bekannten geschickt, die heute die ersten kleinen Buchsbaumzünslerraupen in ihren Pflanzen entdeckt hat! Grund genug, auch bei mir direkt einen Kontrollgang durchzuführen und zu schauen, ob es bei mir auch schon wieder losgeht... *seufz*.


Eine erste genauere Untersuchung hat - Gott sei Dank - nichts ergeben, aber wir wissen ja alle: Wer die Zünsler im letzten Jahr hatte, wird auch in diesem Jahr nicht von ihnen verschont werden... Nun hatte ich aber in der letzten Ausgabe der "Mein schöner Garten" von einem neuen Geheimtipp gelesen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Darin beschreiben die bekannten Gärtner Manfred Lucenz und Klaus Bender, dass sie seit Jahren sehr großen Erfolg mit dem Einsatz von Algenkalk haben. 



Diesen habe ich mir daraufhin vor gut zwei Wochen besorgt und hatte den großen Sack vorbeugend im Gartenschuppen geparkt. Nach der Hiobsbotschaft meiner Bekannten hieß es nun: hervor mit dem Algenkalk und alle Buchsbaumpflanzen und -hecken großzügig damit bestreuen!


Nun sieht es in meinem Garten zwar aus, als wenn der Winter erneut Einzug gehalten hätte *lach*, aber was soll's? Wenns hilft...


Aber wie genau soll denn der Algenkalk nun helfen? Die beiden bekannten Gärtner testen den Algenkalk schon seit einigen Jahren und haben sehr guten Erfolg bei der Behandlung des Buchsbaum-Pilzes und auch des Buchsbaumkrebses damit erzielt. Sie bestäuben Ende April/Anfang Mai ihre Buchsbaumpflanzen mit dem Algenkalk. Dieser bildet einen feinen Kalkbelag auf den Blättern und wird bei Regen dann in das Innere der Pflanzen eingewaschen. Ihnen fiel auf, dass die Bätter nach der Behandlung besonders dunkel und grün aussahen. Der Pilz scheint den Kalkbelag nicht zu mögen und stoppt bei einem Neubefall vor dem Kalkbelag. Sollte man dennoch einen Neubefall bemerken, sollte sofort nachgekalkt werden. 


Im vergangenen Sommer haben die beiden dann bemerkt, dass der Algenkalk wohl auch gegen den Befall des Buchsbaumzünslers hilft, denn die mit Kalk belegten Blätter verhindern wohl ein Aufwachsen der Raupen. Ich habe jetzt jedenfalls - neben den regelmäßigen Spritzungen mit Siapton und weiteren Stärkungsmitteln, nun auch zum Algenkalk gegriffen und werde mal abwarten, wie sich der Buchs damit entwickelt. Lucenz und Bender berichten, dass sogar ihre total verkahlten Buchsgerippe durch diese Behandlung inzwischen wieder voll ausgeschlagen und gesund sind.  Ein wenig Geduld muss man aber wohl haben, denn ihre positiven Ergebnisse haben sich dauerhaft erst nach drei Jahren eingestellt. Nun ja, ich werde auf jeden Fall mein Glück versuchen und Euch hier auf dem Laufenden halten! 

Lucenz und Bender sind übrigens in den letzten Jahren dazu übergegangen, den Buchs nicht im Frühjahr/Sommer zu schneiden, sondern im Spätwinter (Februar/März). Dadurch lässt sich der Befall mit dem Buchsbaumpilz wohl verhindern, der bei diesen niedrigen Temperaturen noch nicht aktiv ist.

Was meint Ihr? Lohnt sich ein Versuch, oder seid Ihr inzwischen schon völlig buchsfrei in Euren Gärten?

Sonntag, 1. April 2018

Frohe Ostern!






Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest!

Genießt die gemeinsame Zeit mit Euren Familien!