Hortensienträume

Von alten Schätzen...

Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Sonntag, 26. März 2017

Laubenpieper - Wo das wahre Leben tobt - Eine Buchvorstellung mit Verlosung


Heute machen wir das mal ganz anders! Heute stelle ich Euch nämlich ein "Garten"buch vor, das ganz ohne Bilder auskommt. Wie das geht? Ganz einfach: Es handelt sich um einen Roman, witzig und spritzig an vielen Stellen - und nachdenklich und spannend an anderen.


Und weil das ja hier - auch - ein Fotoblog ist, lasse ich Euch natürlich nicht nur mit Fotos von bedruckten Seiten zurück, sondern zeige Euch neben meinen Einschätzungen zu dem Buch auch meinen sprießenden und grünenden Frühlingsgarten - ist das ein Deal?



Denn in meinem Garten hat sich in den letzten Wochen so einiges getan - der Sonne sei Dank (und natürlich meiner vielen, vielen Stunden Arbeitseinsatz *lach*). Jetzt zahlt es sich aus, wenn man schon fleißig den alten Winterstaub weggekehrt, die Stauden gestutzt, alle Pflanzen gedüngt und neue Frühlingsblüher gepflanzt hat.


Deswegen heute hier: frische Frühlingsfarben, sprießendes Grün, zwitschernde Vögel, die schon fleißig ihre Nester bauen oder sogar schon mit der Brutaufzucht begonnen haben. Und dazu noch ein lustiges Buch über die Irrungen und Wirrungen eines Schrebergarten-Neubesitzers - hört sich doch gut an, oder?


Und einen Roman, in dem wir Hobbygärtner uns an vielen Ecken wiedererkennen, können wir doch für kleine Gartenarbeits-Pausen auf der Liege im Schatten immer gebrauchen, oder? Dazu eine Tasse Tee, ein wenig Gebäck und schon kann es losgehen mit der Geschichte von Robert, der sich zusammen mit seiner Freundin Sabine plötzlich als Schrebergarten-Neubesitzer wiederfindet - wie es dazu gekommen ist? Das weiß Robert später wohl selber nicht mehr so genau. Seine Vorstellungen von einem Garten sind allerdings einfach: ein Teich, schöne Blumen, ein schattiges Plätzchen und viel Entspannung. Vor allen Dingen die Entspannung steht bei Robert ganz hoch im Kurs.



Schnell muss er zusammen mit Sabine allerdings ernüchtert feststellen, dass das Leben in einer Schrebergarten-Kolonie nicht so sorglos und entspannend ist, wie sie sich das vorgestellt haben. Neben den ungewohnten und teilweise sehr skurilen Nachbarn sehen die beiden sich plötzlich mit harter Knochenarbeit, hohen Investitionskosten und gärtnerischen Misserfolgen konfrontiert, die so nicht auf ihrem Plan vom erholsamen Gartenprojekt standen.


Und dann gibt es da noch Yvonne, die heiße Blondine aus Nachbars Garten, die für reichlich Stress zwischen den neuen Gartenbesitzern führt.


Das so ein Schrebergarten-Leben aber nicht nur aus Verpflichtungen, Vorschriften und Gemeinschaftsarbeit besteht, erfahren Robert und Sabine ganz nebenbei natürlich auch: Da gibt es ausschweifende Feste, einen seltsamen Türken, fulminante Maulwurfsjagden und einen japanischen Zen-Garten inmitten der Laubenkolonie. Der Leser gerät schnell hinein in das wahre Leben in so einer zusammengewürfelten Gemeinschaft, lernt die unterschiedlichsten Charaktere kennen, und erkennt sich immer auch ein wenig selbst, wenn Sabine und Robert blauäugig an die Planung ihrer Gartenprojekte herangehen. Da kann sich der geneigte Schon-viele-Jahre-als-Gärtner-auf-dem-Buckel-Leser häufig ein gehässiges Grinsen nicht verkneifen, wenn Robert versucht, dem grünen Chaos sein erstes Gemüsebeet abzuringen oder sich die zunächst ganz ansehnliche Laube als reiner Schrotthaufen erweist. Aber auch die ernsten Seiten des Schrebergarten-Daseins kommen nicht zu kurz - denn auch hier rollen irgendwann die Bagger heran und bedrohen die Kolonie und damit die Gärten der Menschen, die einem im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen sind.


Dem Autor Martin Demmler gelingt es mit Bravour, uns mit seinem Buch "Laubenpieper - Wo das wahre Leben tobt" in die bunte Welt des Schrebergarten-Daseins zu entführen - ein  lustiges und zugleich nachdenklich stimmendes Werk, das mir so manche Pause zwischen den Arbeitseinsätzen im Frühlingsgarten versüßt hat. Umso mehr freue ich mich, dass ich eine Ausgabe des Buches aus dem Pro-Talk-Verlag unter meinen Leserinnen und Lesern verlosen darf.


Was Ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir bis einschließlich zum 31.03.2017 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei. Die anonymen Leserinnen und Leser unter Euch bitte ich - wie immer - wenigstens einen Namen, ein Namenskürzel oder eine Email-Adresse zu hinterlassen. Und nun wünsche ich Euch ganz viel Glück und hoffe, Euch hat der kleine Rundgang durch meinen Frühlingsgarten gefallen.....



Mit diesem Beitrag nehme ich übrigens an der Garten-Link-Party von Maries Blog Von-Tag-zu-Tag teil:



Sechs weitere tolle Blogs machen übrigens mit bei dieser tollen Frühlingsaktion. Klickt Euch doch mal durch!

Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Petra von Mami Made it
Marie von Tag zu Tag

Mittwoch, 22. März 2017

Veilchen, kleiner Hinweis und Gewinnerin


Draußen explodiert die Natur geradezu! Gut, dass ich in den letzten zwei Wochen schon alles gedüngt habe, so konnte der Regen der letzten Tage die Nährstoffe schön in den Boden waschen und die Pflanzen damit versorgen.

Seit Jahren verbreiten sich meine Veilchen explosionsartig im Garten - was für eine Freude! Sie sehen aber auch zu hübsch aus, findet Ihr nicht?


Ich freue mich sehr, Euch heute die Gewinnerin meiner letzten Buchverlosung bekannt zu geben. Gewonnen hat die liebe Mareike mit folgendem Kommentar:


kann ich bitte bitte bitte bitte dieses Buch gewinnen?
wir haben einen Schrebergarten vor 7 Jahren übernommen, der noch immer den Stempel der Vorpächter trägt... :-( ich habe soooo viele Wünsche zum Verändern aber jedes Jahr scheitert es an finanziellen oder zeitlichen Mitteln... im Moment bin ich da echt nur noch am Verzweifeln... der Start in die Gartensaison läuft noch motiviert, dann wird es zuviel und ich bekomme nichts mehr gebacken und resigniere.. dabei hätte ich so gerne ein schönes Kleinod, in dem ich mit den Hunden und der Familie die schönen Tage auch mal genießen kann (aber da kommt mann/frau vor lauter Arbeit gar nicht dazu) - das Buch wäre auch eine tolle Motivationshilfe für meinen Mann...

LG Mareike aus dem Rhein-Main-Gebiet

Liebe Mareike, herzlichen Glückwunsch, da hat es ja genau die Richtige getroffen *lach*. Sende mir doch bitte rasch Deine Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, dann kannst Du schon bald in dem tollen Buch blättern.


Am kommenden Wochenende gibt es übrigens gleich schon wieder ein schönes Buch rund um das Thema Schrebergärten zu gewinnen - dranbleiben lohnt sich also!

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Seit heute gibt es die aktuelle Ausgabe der Lea im Handel (#13) - einschließlich eines schönen Artikels über acht ganz unterschiedliche Frauen und ihre Blogs. Meiner ist auch dabei *freu*.

Lea


Genießt die Sonne und den Frühlingsanfang!

Montag, 13. März 2017

Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube - Eine Buchvorstellung mit Verlosung


Schon viele Jahre präsentiere ich Euch immer wieder die neusten Gartenbücher. Weil ich sie selber gerne ansehe und lese, weil ich Euch einen Einblick in die Neuerscheinungen geben möchte, weil ich Euch bei Eurer Kaufentscheidung unterstützen möchte und weil ich mich freue, wenn einer meiner LeserInnen das Verlosungsexemplar gewinnt *lach*.

Manchmal allerdings bin ich auch nicht so begeistert - das soll ja vorkommen. Dann versuche ich, Euch das Buch so vorzustellen, dass Ihr herauslesen könnt, an welchen Stellen es für mich hakt, was mir nicht so gut gefallen hat. Vor einigen Jahren allerdings bekam ich mal ein Buch, das war so schlecht, dass ich es nicht rezensieren konnte, ohne es total zu zerreißen. Damals ging es um ein Buch über Schrebergärten - eh ein Thema, mit dem ich persönlich noch nie so wirklich in Kontakt gekommen war. Natürlich habe ich mir schon mal die Kleingartenkolonie bei uns im Ort angesehen und muss sagen, dort sind wunderschöne, liebevoll gepflegte Gärten versammelt, denen man die begeisterte Hobbygärtnerhand anmerkt. Umso entsetzter war ich aber damals, als ich jenes Buch in Händen hielt und man mir wirklich grauenvolle Fotos anbot, die all jene hintersten Ecken von Schrebergärten zeigten, die wir alle lieber nicht sehen wollen. Und das auch noch aus verschiedenen Ländern - die Kosten für all diese Nachforschungen mochte ich mir gar nicht vorstellen. Von abgeblätterten Gartenzwergen, hässlichen Kompostern und vorbeirasenden Zügen war alles vertreten.

Damals habe ich mich das erste (und bislang letzte) Mal geweigert, ein Buch vorzustellen. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich vor gut zwei Wochen die Anfrage vom DVA-Verlag bekam, ob ich vielleicht Lust hätte, Euch das Buch "Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube" von Caroline Lahusen und Sylvia Doria vorzustellen. Einen kurzen Moment lang spürte ich einen kleinen Widerwillen, dann aber überwog meine Neugierde, sprach mich doch schon das Cover sehr an.


Als ich dann einige Tage später das Buch in Händen hielt und es kurz durchblätterte, war mein erster - verwöhnter, ich gebe es ja zu - Gedanke: Wie schade, die tollen Fotos kommen gar nicht so optimal farblich rüber, weil das Buch auf einem groben Papier gedruckt ist. Da kam es wieder durch, mein Faible für großformatige, farbintensive Gartenfotos *lach*.



Und dann setzte ich mich hin und fing an zu lesen. Tja, und was dann geschah, kann man eigentlich fast nicht beschreiben. Selten hat mich ein Buch so fasziniert, wie dieses hier. Schon nach wenigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.


Und wisst Ihr auch, warum ich so fasziniert war? Weil mir bislang nicht klar war, was für außergewöhnliche Menschen sich da in den Schrebergartenkolonien tummeln. Dieses Buch gibt einen Einblick in 20  Gärten aus verschiedenen deutschen Großstädten. Es zeigt keine durchdesignten Megagärten, sondern die wirklichen Laubenpieper, die mit Herz, Verstand und viel Liebe ihr Glück im Grünen gesucht und gefunden haben. In diesem Buch geht es in erster Linie um die Menschen hinter den Gärten und erst in zweiter Linie um die Gärten an sich. Und die Geschichten, die hinter diesen Gärten und ihren Besitzern stehen, die machen sprachlos und lassen einen staunend zurück.



Wie multikulti wir in Deutschland inzwischen sind, beweist dieses Buch auf ganz besonders einfühlsame Art und Weise. Denn die soziale Zusammensetzung des früher einmal kleinbürgerlichen Milieus ändert sich: Nicht mehr vorwiegend Arbeiter und Handwerker, sondern vor allem Akademiker bewerben sich heute um die begehrten Lauben, egal welcher Herkunft und welcher sexuellen Vorlieben. Und so entsteht im Laufe der Jahre eine interessante Mischung aus Alteingesessenen, die schon 50 Jahre und länger ihr Stück Grün bewirtschaften, und den jungen "Wilden", die neben ihrem aktiven Großstadtleben eben auch noch die Ruhe und Stille im Grünen suchen und mit ihren Familien am Wochenende das kleine Glück genießen wollen.


Es sind faszinierende Geschichten, die die beiden Autorinnen da so feinfühlig erzählen, dass man kaum aufhören kann zu lesen und jede neue Geschichte einen staunen lässt, wie unterschiedlich die Ideen und Ansprüche eines jeden einzelnen Datschen-Besitzers ist.



Und erst die Lauben! Ihr glaubt ja gar nicht, was für vielfältige Dekorationsmöglichkeiten es gibt, sich in dieser recht kleinen Hütte auszutoben. Da gibt es den Vintage-Style, den Modern-Style und den skandinavischen, lichtdurchfluteten Style, die Künstlerbude, die einfache Laube und viele mehr.
Also, mein Fazit über dieses Buch? Kaufen - hier habt Ihr alles zusammen: Tolle Lebensgeschichten, wunderbare Gartenideen, Tipps und Inspirationen und die Erkenntnis, dass sich nirgends sonst alte und junge Menschen mit völlig verschiedenen Lebensgeschichten so selbstverständlich über den Gartenzaun hinweg unterhalten.


Und jetzt freue ich mich natürlich besonders, dass ich auch heute ein Exemplar dieses Buches unter meinen Lesern und Leserinnen verlosen darf. Hinterlasst mir dafür einfach bis einschließlich zum 20.03.2017 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.


Die anonymen Teilnehmer bitte ich, wenigstens einen Namen, Ort oder eine Email-Adresse anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann. Und nun heißt es: Hinein in den Lostopf! Viel Glück!

Sonntag, 12. März 2017

Sonnenschein pur....


... mehr muss ich doch zu diesem grandiosen Wochenende wohl nicht sagen, oder?

Herrlichstes Frühlings-Sonnen-Wetter lockte vor die Tür und in den Garten. Da habt Ihr sicher Verständnis, dass es hier heute nur für eine kurze Stipp-Visite reicht, um Euch schnell etwas zu zeigen. Und zwar ganz in eigener Sache *lach*.


Die neue "GartenFlora" ist da und schon das Titelbild lässt unsere durch den Winter ausgehungerten Gärtnerherzen höherschlagen, oder? Warum ich Euch die Zeitung zeige? Na, weil Ihr nicht nur wieder wunderschöne Tipps und Inspirationen daraus ziehen könnt, sondern diesmal sogar mal was von mir lesen dürft *freu*.


Auf zwei Seiten durfte ich von meinem Knotengarten berichten - auch nach neun Jahren Bloggerei immer noch eine große Freude, seinen eigenen Garten (oder zumindest Teile davon) in einer so großen Gartenzeitung zeigen zu dürfen.


Wem also noch der passende Lesestoff für kuschelige Abende fehlt...

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntagabend!